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Zwei Mülheimer in den JFW-Bundesvorstand gewählt

Teilnehmende und Gäste des Bundesparteitags der Jungen Freien Wähler am Tagungszentrum Schmerlenbach in Hösbach bei Aschaffenburg. Mit Maximilian Eitner und René Reiße sind künftig zwei Mülheimer im Bundesvorstand vertreten. Quelle: JUNGE FREIE WÄHLER Deutschland

Höchsbach - Maximilian Eitner und René Reiße sind am vergangenen Wochenende in den Bundesvorstand der Jungen Freien Wähler (JFW) gewählt worden. Eitner wurde für zwei weitere Jahre als Bundespressesprecher bestätigt. Reiße gehört dem Gremium erstmals als Beisitzer an. Der Bundesparteitag fand im Tagungszentrum Schmerlenbach in Hösbach bei Aschaffenburg statt - einer Einrichtung des Bistums Würzburg in einem ehemaligen Benediktinerinnenkloster.

Neuer Bundesvorsitzender ist Georg Probst aus Regensburg. Er engagiert sich seit 2021 bei den Jungen Freien Wählern und war zuletzt unter anderem Schatzmeister der JFW Oberpfalz sowie Mitglied des Bundesvorstands. Darüber hinaus gehört er als Beisitzer dem Landesvorstand der JFW Bayern an.

Die beiden Mülheimer wollen die Anliegen junger Menschen stärker auf Bundesebene vertreten und die Jungen Freien Wähler in Nordrhein-Westfalen weiter stärken. „Junge Menschen brauchen die Chance, sich aus eigener Kraft etwas aufzubauen. Wir wollen ihre Anliegen aus Mülheim und Nordrhein-Westfalen in den Bundesvorstand einbringen und mehr junge Menschen dafür gewinnen, selbst Politik mitzugestalten“, erklärt Reiße.

In einer Grundsatzdebatte zum Wohnen setzte sich Eitner dafür ein, die Wohneigentumsquote innerhalb von zehn Jahren auf mindestens 50 Prozent der Haushalte zu steigern und den erstmaligen Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums von der Grunderwerbsteuer zu befreien. „Wer arbeitet und spart, muss eine realistische Chance auf die eigenen vier Wände haben - auch ohne Erbe. Dafür müssen wir die Erwerbsnebenkosten senken. Wohneigentum darf kein Privileg derjenigen werden, die bereits Vermögen mitbringen“, sagt Eitner.

Zu den Gästen gehörte Hubert Aiwanger, Bundesvorsitzender der Freien Wähler sowie Bayerns stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister. Außerdem nahmen die Europaabgeordneten Engin Eroglu und Joachim Streit sowie Hans Martin Grötsch, Generalsekretär der Freien Wähler Bayern, an der Veranstaltung teil.