Die nervigsten und längsten Staus

Baustellen, Engpässe, Unfälle – alles Folgen von Investitionsstau, Einsparungen und Fehlplanungen. Die Folgen haben alle zu tragen. Nicht umsonst ist NRW das Stauland Nr.1 in Deutschland.
Die Studie  Stausituation auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen (hier zum Download) gibt Auskunft über die Ursachen.

Wo sind denn die nervigsten und längsten Staus?

 

2 Antworten
  1. Jochen Grumbach
    Jochen Grumbach says:

    Moloch stimmt, unkontrollierbar stimmt nicht. Sogar wir FREIE WÄHLER können zumindest bei den kleineren Maßnahmen bis 3 Mio Euro im Landestraßenbauprogramm und beim Radwegebau in den Regionalräten mitbestimmen. Jahrelang streiten wir in den Räten und Kreistagen und schreiben immer neue Begründungen, warum unser Projekt im Ranking nach vorne muss. Und dann rückt es endlich mal auf einen Platz unter den ersten 5 und die Sektkorken knallen, weil der Kommunalpolitiker die Fördersummen der davor platzierten Projekte zusammenrechnet und dann feststellt, dass sein Projekt noch im Etat ist und am Ende des Jahres wurden die Maßnahmen Nr. 12, 27 und 38 realisiert und alle wundern sich. Im Regionalrat Düsseldorf sind wir der Sache nachgegangen und haben dem Landesbetrieb auf den Zahn gefühlt. Zusammenfassung der zentralen Aussagen des Moloch-Sprechers in der öffentlichen Sitzung: Das politisch beschlossene Maßnahmenranking ist uns egal, wir wissen eh, was wir bauen und was nicht! Viele Verständnisfragen später haben wir dann herausgefunden, dass es lediglich für die Maßnahmen 12, 27 und 38 Planfeststellungsbeschlüsse gab und unter den ersten 10 gelisteten Maßnahmen überhaupt nur 3 (in Worten: DREI!!!) Maßnahmen gibt, mit deren Planung überhaupt begonnen wurde. Jetzt müssen wir sie weichkochen, wofür es zumindest im Regionalrat Düsseldorf eine Mehrheit gibt, und dann schauen wir mal. Die Kapazitäten für das Ausfechten der jährlichen Rankings kann man auch publikumswirksamer vergeuden und der Straßenbau braucht Planungs- und Planfeststellungskapazitäten, egal wo das alles organisatorisch und politisch angebunden ist.

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  2. Henning Rehse
    Henning Rehse says:

    Der größte Fehler, der in NRW gemacht wurde, war es, den Straßenbau 2001 aus den Landschaftsverbänden heraus zu lösen.
    Ergebnis ist ein unkontrollierbarer Moloch, StraßenNRW, der keinerlei politischen Kontrolle mehr unterliegt und ein völlig chaotisches Eigenleben führt.

    Der Straßenbau in NRW muss zurück in die Landschaftsverbände bzw. den Regionalverband Ruhr!

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