Vor Ort und präsent sein

Freie Wähler begrüßen Europa-Abgeordnete Ulrike Müller bei Geschäftsstelleneröffnung 

 

Von Medina Avdagic

 

Die Freien Wähler begrüßten am 1. Juni anlässlich der neuen Geschäftsstelleneröffnung in Dortmund die Europa-Abgeordnete Ulrike Müller. Zu Buffet und Livemusik sprachen die Anwesenden NRW-relevante Themen an. Müller machte darüber hinaus klar, welchen Stellenwert ihre Arbeit im EU-Parlament für die Regionalpolitik hat.

Mit der zentralen Lage der neuen Geschäftsstelle am Westfalendamm sind die Freien Wähler gut aufgestellt und stärken ihre öffentliche Wahrnehmung in NRW. „Facebook und Internet sind das Eine, aber wir müssen die Menschen vor Ort erreichen mit Themen, die sie täglich beschäftigen.“, appelliert Müller an die Besucher. Themen, mit denen die Menschen in NRW täglich in Berührung kämen, sei vor allem die Verkehrssituation mit den vielen Staus, an deren Lösung die Partei arbeite. Müller spricht aber auch den Einfluss der Beschlüsse an, die auf europäischer Ebene besprochen werden. Klimawandel und Mobilität hätten Auswirkungen auf jeden einzelnen Bürger. „Mobilitätskonzepte müssen in der Stadt anders gestaltet werden als im ländlichen Raum.“, meint Müller diesbezüglich.

EU-Themen mit Einfluss auf NRW

In Sachen Energiepolitik brauche man erneuerbare Energien, aber auch einen Energiemix. Nur mit Elektromobilität könne man nicht punkten. Es sei zwar ein Teilbereich möglich, aber es gäbe noch andere Antriebsformen, die technologieneutral betrachtet werden müssten. Darüber hinaus ging es während der Geschäftsstelleneröffnung um Wohnraum und selbstbestimmtes Wohnen im Alter als Themen, die vor allem für das Ruhrgebiet relevant sind. „Das sind Dinge, die auf europäischer Ebene laufen und die wir als Freie Wähler runterbrechen können zu den Menschen vor Ort.“ An diesen Themenbereichen arbeite Müller auch in der EU.

Verbraucherschutz ist wichtig

Die Trinkwasserrichtlinien, die zurzeit in der EU debattiert werden, seien für Müller ein weiterer wichtiger Punkt, auf den es zu reagieren gelte: Kommunale Wasserversorger sollten demnach täglich komplizierte und teure Wasseruntersuchungen machen. Das habe dann Auswirkungen auf den Wasserpreis der Bürger. „Hier muss man mit gesundem Menschenverstand und mit klaren Vorgaben im Interesse der kommunalen Wasserversorger und im Interesse eines jeden Bürgers handeln und das tun wir.“, sagt Müller entschlossen.  „Damit erklären die Freien Wähler Europa und nehmen die Sorgen der Bürger ernst – das muss unsere Botschaft sein für die Zukunft.“, ergänzt die Politikerin.

Auch hessischer Landesvorsitzender der Freien Wähler Engin Eroglu war anwesend. Für Müller sei das ein Zeichen dafür, dass die Partei die richtige Richtung einschlägt. Die Bundesländer müssten enger zusammenarbeiten. Sie ist der Meinung, dass „nicht jeder das Rad neu erfinden muss. Lassen Sie uns diese Synergien endlich zusammenbringen. Dann werden wir stark und wahrgenommen in ganz Deutschland.“

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