Sicherheit in NRW – Fakten, die man wissen sollte!

Wie sicher fühlen Sie sich in NRW?

Die Definition als „gefährlicher“ Ort gibt der Polizei die rechtliche Grundlage, ohne Anlass oder weitere Genehmigungen Personen zu kontrollieren, die sich dort aufhalten. Die Hoffnung: Straftäter werden künftig diese Stellen meiden, wenn sie ständig mit einer Streife und einer Überprüfung rechnen müssen.

Um einen Ort, das kann ein Straßenzug oder ein Platz sein, dementsprechend einstufen zu können, müssen hier regelmäßig Straftaten verübt worden sein oder sich Kriminelle häufig dazu verabredet haben.

Nun ist herausbekommen, wie viele Orte die 47 Kreispolizeibehörden im Land als „verrufen“ oder „gefährlich“ einschätzen. In seiner Antwort, die auch im Internet veröffentlicht wurde, listet das Innenministerium sieben Städte auf, in denen 25 Orte unter diese Kategorie fallen. Die Kölner Polizei etwa hat 13 Stellen aufgelistet, Recklinghausen sechs, Hagen einen. Die Liste wirft aber mehr Fragen als Antworten auf.

 

2 Antworten
  1. Peter Ries
    Peter Ries says:

    Wir bauchen zusätzliche Polizeistellen in Nordrhein-Westfalen – mindestens 50.000 und die Wiederbelebung der abgebauten Polizeidienststellen im städtischen und ländlichen Raum. Dazu eine länderübergreifende Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden auf allen Ebenen. Insbesondere auch bei der Bekämpfung von Online-Kriminalität und eine leistungsbezogene Bezahlung und Aufstiegsmöglichkeiten, um eine konsequente Aufklärung von Straftaten vorantreiben zu können. Und ganz wichtig: härtere Strafen und eine schnellere Abstrafung der Verbrecher. Dann erst gäbe es auch keine „gefährlichen Orte“.

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